Skip to main content

Deutschland ist das Land des Brotes. So sind im deutschen Brotregister weit über 3.000 Brotsorten verzeichnet. Deutsches Brot ist beliebt. Kein Wunder, verfügt es doch über einen unvergleichlichen Geschmack und einen einzigartigen Geruch. Nicht zu vergessen: Brot ist gesund. Denn es enthält alle für den menschlichen Körper wichtigen Nährstoffe. 

Die Vielzahl an Brotsorten ist groß und es ist wahrlich für jeden Geschmack etwas geboten. Dabei unterscheidet sich die Varietät der Brotsorten nicht nur regional, sondern auch in den Herstellungsverfahren.

Die Brotkultur in Deutschland

Brot aus Deutschland ist in der ganzen Welt bekannt. Und viel mehr noch: Es zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nicht verwunderlich mit der knusprigen Kruste, dem herrlichen Geschmack und der Tatsache, dass deutsches Brot auch wirklich gekaut werden muss bzw. gekaut werden kann.

Die Kunst des Brotbackens hat eine lange Tradition und wurde in den letzten Jahrzehnten stetig weiterentwickelt. Dabei werden traditionelle Herstellungsverfahren, bei welchen der Brotteig über mehrere Stadien hinweg zubereitet wird und längere Zeit ruhen muss, immer seltener. 

Funktionelle Zusatzstoffe ermöglichen es heute, den Brotteig sofort in den Backofen geben zu können. Dies erlaubt es, zahlreiche Varianten zugleich zu kreieren. Und dies ohne die verschiedenen Arbeitsprozesse oder auch die Brotreife zu stören. Der Nachteil solcher beschleunigter Herstellungsverfahren für eine noch größere Brotvielfalt liegt jedoch im Geschmack. Denn Brot aus einem solch schnellen Herstellungsprozess erreicht eben nicht die Geschmacksfülle von einem echten Handwerksbrot.

Beliebte Brotsorten in Deutschland

Eine häufig gestellte Frage: Wie viele Brotsorten gibt es in Deutschland? Die deutsche Brotkultur umfasst über 3.000 verschiedene Brotsorten. Doch welche deutschen Brotsorten sind besonders beliebt? Und wie hat sich diese Beliebtheit im Laufe der Jahre verändert?

Aktueller Spitzenreiter bei den beliebtesten Brotsorten ist das Mischbrot. Nur knapp dahinter findet sich das Mehrkornbrot, gefolgt von Vollkornbrot und Schwarzbrot. Immer beliebter, und dies schon seit 6 Jahren, wird das Dinkelbrot. Der Trend zur gesunden Ernährung hält somit nicht nur an, sondern steigt stetig, was sich auch an der Beliebtheit der Brotsorten in Deutschland deutlich zeigt. 

Doch welche Brotsorten gibt es? Und was unterscheidet sie im Geschmack, Inhaltsstoffen und Zubereitung?

Roggenbrot

Roggen

Roggenbrot hat einen unverwechselbaren, kräftigen Geschmack, der oft als herzhaft und leicht säuerlich beschrieben wird. Diese charakteristische Säure entsteht durch die Gärung des Roggens, oft mittels Sauerteig, was dem Brot zusätzlich eine leicht feuchte Textur verleiht. Im Vergleich zu Weizenbrot besitzt Roggenbrot ein intensiveres Aroma, das durch die in Roggen enthaltenen Maltose und andere Zuckerarten geprägt ist. Diese Zutaten tragen zu einem leicht süßlichen Unterton bei, der die Säure ausbalanciert. Roggenmehl enthält auch eine Vielzahl von Mineralien und Ballaststoffen, was dem Brot eine gewisse Erdigkeit verleiht. Abhängig von der spezifischen Rezeptur und den zusätzlichen Zutaten kann Roggenbrot auch Nuancen von Gewürzen, Nüssen oder Früchten aufweisen, die sein Aroma bereichern. Insgesamt ist Roggenbrot für sein reichhaltiges, komplexes Geschmacksprofil bekannt, das sowohl zu herzhaften als auch zu süßen Belägen passt.

Geschmack

leicht säuerlich, herzhaft, kräftig

Inhaltsstoffe

Roggenmehl, mindestens 90 Prozent

Zubereitung auf traditionelle Art

Erreichen der Backfähigkeit durch Zugabe von Sauerteig, welcher auch für den leicht säuerlichen Geschmacks des Roggenbrotes verantwortlich ist

Beispiele

Berliner Landbrot, Bauernbrot, Frankenlaib

Vollkornbrot

Vollkornbrot

Vollkornbrot zeichnet sich durch einen reichen, nussigen und oft als erdig beschriebenen Geschmack aus. Dieses Aroma rührt von der Verwendung ganzer Getreidekörner her, einschließlich der äußeren Schichten, die reich an Ballaststoffen, Mineralien und anderen Nährstoffen sind. Die Komplexität des Geschmacks kann je nach den verwendeten Getreidesorten variieren, umfasst aber typischerweise eine subtile Süße, die von den natürlichen Zuckern der Körner herrührt.

Geschmack

je nach Sorte kräftig säuerlich bis würzig oder auch mild bis würzig bzw. nussartig

Inhaltsstoffe

Dinkelvollkorn-, Weizenvollkorn- oder Roggenvollkorngetreideerzeugnisse, mindestens 90 Prozent. Bei anderen Varianten wie beispielsweise mit Gerste oder Hafer muss vom namensgebenden Getreide im Mehl mindestens 20 Prozent Vollkorngetreideerzeugnis enthalten sein

Zubereitung auf traditionelle Art

Gebacken aus gemahlenem oder geschrotetem Vollkorngetreide, Salz, Hefe, Wasser und Sauerteig. Gewürze nach Belieben.

Beispiele

Roggenvollkornbrot, Walnuss-Vollkornbrot, Kommissbrot

Pumpernickel

Pumpernickel

Beim Pumpernickel handelt sich um eine Spezialität mit Tradition. Das Brot aus Westfalen zeichnet sich durch seinen tiefen, reichhaltigen und etwas malzigen Geschmack aus. Es ist bekannt für seine dunkle Farbe und dichte Textur, die durch die lange Backzeit bei niedriger Temperatur und die Verwendung von grob gemahlenem Roggenmehl entstehen. Diese Zubereitungsart ermöglicht es, die natürlichen Zucker im Roggen langsam zu karamellisieren, was dem Brot seine charakteristische dunkle Farbe und einen leicht süßlichen Unterton verleiht.

Geschmack

sehr herzhaft, leicht malzig, leicht süß-säuerlich

Inhaltsstoffe

Roggenvollkornschrot oder Roggenbackschrot, mindestens 90 Prozent Zubereitung auf traditionelle Art: Backzeit mindestens 16 Stunden

Beispiele

Westfälisches Pumpernickel

Weißbrot

Weißbrot

Weißbrot, oft aus raffiniertem Weizenmehl hergestellt, hat einen milden, leicht süßlichen Geschmack, der viele Menschen anspricht. Die Textur ist in der Regel weich und luftig, mit einer zarten Kruste, die beim Backen eine leichte Bräune annimmt. Durch den Raffinierungsprozess, bei dem die äußeren Schichten des Weizenkorns entfernt werden, verliert das Mehl einen Großteil seiner natürlichen Fasern, Mineralien und Vitamine, was zu seinem charakteristischen, weniger komplexen Geschmacksprofil führt.

Geschmack

mild

Inhaltsstoffe

Weizenmehl, mindestens 90 Prozent

Zubereitung auf traditionelle Art

Hefe als Backtriebmittel. Zubereitungsformen vom Kasten bis hin zur Flechtung. Die Zubereitungsform beeinflusst auch den Geschmack.

Beispiele

Kastenweißbrot, Stangenweißbrot, Rosinenbrot oder auch eingedeutschte Varianten von Ciabatta oder Fougasse

Dinkelbrot

Dinkel

Immer mehr an Beliebtheit gewinnt Dinkelbrot. Kein Wunder, ist es doch durch seinen hohen Vitamin E Gehalt und dem hochwertigen Eiweiß besonders gesund. Dinkelbrot, hergestellt aus Dinkelmehl, einer alten Weizenart, zeichnet sich durch seinen nussigen, leicht süßlichen Geschmack aus, der oft als etwas milder und zarter im Vergleich zu herkömmlichem Weizenbrot beschrieben wird. Die Textur von Dinkelbrot kann je nach Rezeptur variieren, tendiert jedoch dazu, feucht und weich mit einer angenehm elastischen Krume zu sein.

Geschmack

mild bis säuerlich

Inhaltsstoffe

Dinkelmahlerzeugnisse, mindestens 90 Prozent, Sauerteig, Hefe, Salz, Wasser

Zubereitung auf traditionelle Art

lange Teigführung

Sauerteigbrot

Sauerteigbrot

Sauerteigbrot verfügt über ein sehr gutes Nährwertprofil. So enthalten Brotspezialitäten mit Sauerteig viele Mineralien, Vitamine sowie präbiotische und probiotische Bakterien für eine gesunde Darmflora. 

Sauerteigbrot ist für sein markantes, säuerliches Aroma bekannt, das durch die natürliche Fermentation von Mehl und Wasser entsteht. Diese Fermentation wird durch wilde Hefen und Milchsäurebakterien aus der Luft und der Umgebung angetrieben. Der einzigartige Geschmack von Sauerteigbrot kann von sanft bis intensiv säuerlich variieren, abhängig von Faktoren wie der Reife des Sauerteigstarters, den verwendeten Mehlsorten und der Gär- und Backdauer.

Geschmack

herzhaft, Kruste leicht karamellisiertes Aroma

Inhaltsstoffe

Sauerteig, je nach Sauerteigbrot-Sorte Dinkelmehl, Roggenmehl oder anderes.

Zubereitung auf traditionelle Art

Ruhezeit von bis zu 10 Stunden, backen im Gärkörbchen

Beispiele

Dinkel-Sauerteigbrot, Roggen-Sauerteigbrot

Brotsorten kennzeichnen mit essbaren Brotmarken

Haferbrot

Die fertig gebackenen Brote wollen etikettiert werden. Schließlich sollen die unterschiedlichen Brotsorten oder auch die Inhaltsstoffe schnell und einfach erkennbar sein. Eine sehr gute Lösung stellen dafür essbare Brotmarken dar.

Die Vorteile dieser besonderen Etikettierung liegen auf der Hand. Diese besonderen Brotmarken sind

  • Nachhaltig: Da die Etiketten essbar sind, fällt keinerlei Abfall an. Die verzehrbare Brotmarke muss vor dem Brotgenuss nicht entfernt werden.
  • Ästhetisch: Und auch Ästhetik wird bei den essbaren Brot-Etiketten großgeschrieben. So integrieren diese sich attraktiv in das Brot-Design und sorgen so für ein rundum stimmiges Erscheinungsbild der Brotspezialität.
  • Informativ: Mit den essbaren Brotmarken lassen sich neben den Brotsorten auch weitere Informationen dekorativ mitteilen. So zum Beispiel die Inhaltsstoffe des Brotes oder auch gesundheitliche Vorteile, welche dieses Brot bietet. So ist es möglich, exakt auf die Zielgruppen einzugehen und dies in einer ebenso positiven wie unaufdringlichen Manier.
  • Sichtbar: Durch die Verwendung von essbaren Brotmarken gelingt kinderleicht das Abheben von Wettbewerbern. Nicht nur dadurch, dass bei Broten mit essbarer Etikettierung die mühsame Entfernung des Labels vor dem Verzehr entfällt. Sondern auch durch erhöhte Sichtbarkeit aufgrund des einzigartigen Designs.

Überzeugen Sie sich selbst und bestellen Sie noch heute Ihre kostenlose Probe an essbaren Brotmarken.